Markthighlights
1 - Größter Kursverlust des Jahres an den Aktienmärkten bisher. S&P -2,06 %, Dow Jones -1,76 %, NASDAQ -2,39 %
2 - Die europäischen Aktienmärkte schlossen ebenfalls im Minus. DAX -1 %, FTSE -0,7 %, IBEX -1,3 %
3 - Edelmetalle als neuer sicherer Hafen: Gold steigt um 3,6 % und erreicht ein neues Rekordhoch von 4764 US-Dollar; Silber legt um 6,5 % auf 95,69 US-Dollar zu.
4 - Bitcoin fällt um 3,8 % auf 89.500 US-Dollar; Brent-Öl zeigt sich volatil, schließt aber nahezu unverändert bei 64 US-Dollar.
Bitcoin fällt um 3,8 % auf 89.500 US-Dollar; Brent-Öl zeigt sich volatil, schließt aber nahezu unverändert bei 64 US-Dollar.
5 - Die US-Notenbank Fed dürfte den Leitzins im Januar unverändert lassen und ihn dann in diesem Jahr zweimal senken; die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen sanken um 4,29 %.
Tägliche Preisaktivität

Einblicke
USD-INDEX Die Grönland-Drohungen verunsicherten den Markt; Trumps jüngste Zolldrohungen ließen den US-Dollar stark fallen. Verkäufer bestätigten die Panik, als die Weltwährung während der asiatischen und europäischen Handelssitzung deutlich unter Druck geriet. Käufer konnten jedoch im Laufe der US-Handelssitzung einen Teil der Verluste wieder wettmachen. Trend und Stimmung deuten nach den heutigen Kursbewegungen auf einen Abwärtstrend hin. Widerstand bei 98,90, Unterstützung bei 98,01.
S&P 500 Die US-Aktienmärkte starteten schwach in die Woche und reagierten heute auf die Grönland- und Zollfrage mit einem starken Kursverfall. Der Index legte im Futures-Handel und zu Beginn der US-Handelssitzung leicht zu, bevor die Verkäufer angesichts des jüngsten geopolitischen Konflikts ein klares Signal setzten. Zum Wochenschluss notierten die Käufer nahe der Marke von 7000 Punkten, nun, zwei Tage später, peilen die Verkäufer die Marke von 6800 Punkten an. Der Widerstand liegt bei 6911 Punkten, die Unterstützung bei 6823 Punkten.
GOLD Wie erwartet, legte Gold nach der Grönlandkrise deutlich zu - ein Beleg für den Status des Edelmetalls als sicherer Hafen und die inverse Korrelation zum fallenden US-Dollar. Ein neues Allzeithoch wurde erreicht, während die Verkäufer abwarteten. Interessanterweise prognostizierten Analysten Ende letzten Jahres, als Gold bei 4274 US-Dollar notierte (31. Dezember 2025), ein mögliches Niveau von 5000 US-Dollar im Jahr 2026. Aktuell (20. Januar 2026) peilen Käufer 4800 US-Dollar als nächstes Kursziel an. Der Widerstand liegt bei 4766 US-Dollar, die Unterstützung bei 4658 US-Dollar.
BRENT-ÖL Zum dritten Mal in Folge ist die Richtung des Ölpreises unklar. Er testet weiterhin die Marke von 65 US-Dollar nach oben und 63,30 US-Dollar nach unten und pendelt sich schließlich bei etwa 64 US-Dollar ein. Während die Grönland-Krise die Medien beherrscht und es nur wenige Neuigkeiten zur Iran-Situation bzw. den Versorgungsengpässen gibt, scheinen die Preise vorerst relativ stabil zu sein. Der Widerstand liegt bei 65,13 US-Dollar, die Unterstützung bei 63,37 US-Dollar.
BITCOIN Verkäufer verstärkten den Abwärtstrend mit einem fünften Tief in Folge und einem deutlichen Schlusskurs unter 90.000 US-Dollar. Die geringe Nachfrage nach der Kryptowährung ist im aktuellen Kontext des geopolitischen Konflikts (Grönland/Zölle) und der deutlichen Instabilität des US-Dollars spürbar - Bitcoin kann als sicherer Hafen nicht überzeugen. Der heutige Kursrückgang durchbrach die seit dem Ausverkauf im November 2025 bestehende Aufwärtstrendlinie. Widerstand liegt bei 92.700 US-Dollar, Unterstützung bei 89.200 US-Dollar.
FX-Pivot-Levels
